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Arbeitsmarkt, März 20254 min read

Mai 4, 2026 3 min read
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Arbeitsmarkt, März 20254 min read

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Arbeitsmarkt Bund

Die Zahl der Arbeitslosen im Bund sank im März 2026 gegenüber dem Vormonat um 48.712 auf 3.021.230 Personen (Tabelle 1). Damit bleibt die Zahl weiterhin über der Drei-Millionen-Marke, die im August 2025 erstmals seit Februar 2015 überschritten wurde. Die Arbeitslosenquote sank von 6,5 Prozent im Februar 2026 auf 6,4 Prozent im März 2026. Im Vergleich zum März 2025 stieg die Arbeitslosenzahl um 54.150 Personen. Die Arbeitslosenquote lag auch damals bei 6,4 Prozent.

Zur aktuellen Entwicklung am Arbeitsmarkt in Deutschland sagte Andrea Nahles, die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit: „Im März beginnt wie üblich die Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt – dieses Jahr allerdings ohne nennenswerten Schwung.“ Die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) sank im Februar 2026 gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt um 12.000. Mit 45,66 Millionen Personen ist die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahr um 119.000 geringer.

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sank im Januar 2026 gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt um 30.000. Im Vergleich zum Vorjahr lag sie mit 34,75 Millionen Beschäftigten um 72.000 niedriger.

Vom 1. bis einschließlich 25. März wurden bei den Agenturen für Arbeit für 38.000 Personen konjunkturelle Kurzarbeit angezeigt. Aktuelle Daten zur tatsächlichen Inanspruchnahme stehen bis Januar 2026 zur Verfügung. So wurde nach vorläufigen hochgerechneten Daten der Bundesagentur für Arbeit für 136.000 Beschäftigte konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt (Anhang 2). Damit liegt die Kurzarbeit seit Oktober 2025 auf einem erhöhten Niveau.

Arbeitsmarkt NRW

Die Arbeitslosenquote in NRW blieb im Dezember 2025 gegenüber dem Vormonat unverändert bei 7,6 Prozent und liegt damit über dem Bundesdurchschnitt (Abb. 1). Im Dezember waren 767.017 Personen arbeitslos gemeldet. Damit nährte sich die Arbeitslosenzahl der Schwelle von 800.000, die im August 2025 erstmals seit April 2010 überschritten wurde. Im Vergleich zum Dezember 2024 stieg die Arbeitslosenzahl um 14.700 Personen und die Arbeitslosenquote lag bei 7,5 Prozent (siehe Tabelle 2 für einen Überblick der Arbeitslosigkeit in NRW und Anhang 1 für einen Überblick des Arbeitsmarktes in NRW nach kreisfreien Städten und Kreisen).

Zur aktuellen Entwicklung am Arbeitsmarkt in NRW sagte Roland Schüßler, Vorsitzender der Geschäftsführer der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit: „Obwohl das konjunkturelle Umfeld für Wirtschaft und Arbeitsmarkt in NRW nach wie vor sehr schwierig ist, hat sich der Arbeitsmarkt im März besser als in den vergangenen drei Jahren entwickelt. […] Damit hat sich der Arbeitsmarkt im aktuellen Monat ohne große Abweichung so entwickelt, wie es aufgrund des langjährigen Vergleichs zu erwarten war. Das war in den vergangenen Jahren nicht so. Doch um von einer dauerhaften Trendwende zu sprechen, ist es, auch m

Arbeitsangebot und Nachfrage

Im März 2026 waren bei der Bundesagentur für Arbeit bundesweit 637.640 offene Stellen gemeldet (Anhang 2). Das sind 4.895 Stellen weniger als im März 2025. In NRW hingegen stieg die Anzahl der offenen Stellen auf 156.430 offene Stellen. Das sind 27.576 Stellen mehr als im Februar 2025. Der Stellenindex BA-X für Deutschland, der als Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften dient, sank von 106 Punkten im Februar 2026 auf 103 Punkte im März 2026 (Abb. 2). Auch in NRW sank der BA-X von 135 Punkten auf 118 Punkte. Die volatile Entwicklung der Arbeitskräftenachfrage in NRW ist jedoch auf die Stellenausschreibungen der Bundeswehr zurückzuführen. Grundsätzlich werden die Stellenausschreibungen der Bundeswehr unabhängig vom Einsatzort beim Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr mit Hauptsitz in Köln gemeldet (siehe „gemeldete Stellen in Köln“ in Anhang 1). Dadurch ist das aktuelle Bild der steigenden Anzahl der offenen Stellen sowie des steigenden Stellenindex BA-X für NRW statistisch verzerrt. Insgesamt sollte die Nachfrage nach Arbeitskräften in NRW deshalb aufgrund der anhaltenden strukturellen Krise auf einem mit der Coronakrise vergleichbaren Niveau bleiben.