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Geschäftsklima, Februar 20262 min read

Februar 23, 2026 2 min read
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Geschäftsklima, Februar 20262 min read

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Geschäftsklima Deutschland

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex – das zentrale Stimmungsbarometer der deutschen Wirtschaft – stieg von 87,6 Punkten im Januar 2026 auf 88,6 Punkte im Februar 2026 (Abb. 1). Die Unternehmen beurteilten die aktuelle Geschäftslage besser als im Vormonat. Auch die Erwartungen für die kommenden sechs Monate fielen optimistischer aus. „Die deutsche Wirtschaft zeigt erste Signale einer Belebung“, kommentierte ifo-Präsident Clemens Fuest.

Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe ohne Ernährungsgewerbe

Im Verarbeitenden Gewerbe ohne Ernährungsgewerbe verschlechterte sich das Geschäftsklima (Abb. 2). Das Geschäftsklima sank von -10,9 Saldenpunkten im Januar 2026 auf -12,2 Saldenpunkte im Februar 2026. Die Mehrheit der Unternehmen beurteilt die aktuelle Geschäftslage weiterhin negativ. Die negativen Saldenwerte der Geschäfts-lage zeigen, dass mehr Betriebe die aktuelle Lage als „schlecht“ und nicht als „gut“ einschätzten. Die Mehrheit der Unternehmen blickt wieder pessimistischer in die Zukunft. Die negativen Saldenwerte der Geschäftserwartungen zeigen, dass mehr Betriebe den Ausblick als „ungünstiger“ beurteilen.

Das Geschäftsklima hat sich in nahezu allen wichtigen Wirtschaftsbereichen verbessert (Abb. 3). Im Verarbeitenden Gewerbe ist eine leichte Aufhellung des Geschäftsklimas zu beobachten, die auf die verbesserte Geschäftslage zurückzuführen ist. Im Dienstleistungssektor hat die Verbesserung der Geschäftserwartungen zum positiven Saldenwert geführt. Auch im Bauhauptgewerbe zeigte sich eine Verbesserung des Geschäftsklimas. Dagegen kam es im Handel zur Verschlechterung des Geschäftsklimas. Dies war vor allem auf die verschlechterte Geschäftslage zurückzuführen.

Ausblick und Branchenbild

Aus der Befragung des ifo Instituts für einzelne Branchen geht zudem hervor, dass es 25 von 30 Branchen gibt, in denen die Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage als überwiegend schlecht einschätzen. 13 von 30 Branchen betrachten die Geschäftserwartungen als überwiegend pessimistisch.