Geschäftsklima, Januar 20262 min read
Reading Time: 2 minutesGeschäftsklima Deutschland
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist unverändert geblieben. Der ifo Geschäftsklimaindex – das zentrale Stimmungsbarometer der deutschen Wirtschaft – verharrte im Januar 2026 bei 87,6 Punkte (Abb. 1). Die Unternehmen beurteilten die aktuelle Geschäftslage etwas besser als im Vormonat. Dagegen fielen die Erwartungen für die kommenden sechs Monate leicht pessimistischer aus. Die Hoffnung, dass die schwarz-rote Bundesregierung mit Reformen eine Wirtschaftswende einleiten könnte, schwindet. „Die deutsche Wirtschaft startet ohne Schwung ins neue Jahr“, kommentierte ifo-Präsident Clemens Fuest.
Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe ohne Ernährungsgewerbe
Im Verarbeitenden Gewerbe ohne Ernährungsgewerbe verbesserte sich das Geschäftsklima leicht (Abb. 2). Der Geschäftsklimaindex stieg von -12,0 Saldenpunkten im Dezember 2025 auf -10,8 Saldenpunkte im Januar 2026. Die Mehrheit der Unternehmen beurteilt die aktuelle Geschäftslage weiterhin negativ. Die negativen Saldenwerte der Geschäftslage zeigen, dass mehr Betriebe die aktuelle Lage als „schlecht“ und nicht als „gut“ einschätzten. Die Mehrheit der Unternehmen blickt etwas weniger pessimistisch in die Zukunft. Die negativen Saldenwerte der Geschäftserwartungen zeigen, dass mehr Betriebe den Ausblick als „ungünstiger“ beurteilen.
Das Geschäftsklima hat sich in nahezu allen wichtigen Wirtschaftsbereichen verbessert (Abb. 3). Im Verarbeitenden Gewerbe stieg der Geschäftsklimaindex. Dies war auf die verbesserte Geschäftslage und -erwartungen zurückzuführen. Im Dienstleistungssektor ist das Geschäftsklima weiter in den negativen Bereich gefallen. Im Handel verbesserte sich das Geschäftsklima. Auch im Bauhauptgewerbe verbesserte der Geschäftsklimaindex leicht.
Ausblick und Branchenbild
Aus der Befragung des ifo Instituts für einzelne Branchen geht zudem hervor, dass es 25 von 30 Branchen gibt, in denen die Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage als überwiegend schlecht einschätzen. 15 von 30 Branchen betrachten die Geschäftserwartungen als überwiegend pessimistisch.






