Geschäftsklima, Mai 20262 min read
Reading Time: 2 minutesGeschäftsklima Deutschland
Nach dem Einbruch im März und April hat sich die Stimmung in den Unternehmen leicht erholt. Der ifo Geschäftsklimaindex – das zentrale Stimmungsbarometer der deutschen Wirtschaft – stieg von 84,5 Punkten im April auf 84,9 Punkte im Mai 2026 (ABB. 1). Die Unternehmen beurteilten die Erwartungen für die kommenden sechs Monate weniger pessimistisch als im Vormonat. Auch mit der aktuellen Lage waren sie etwas zufriedener.
Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe ohne Ernährungsgewerbe
Im Verarbeitenden Gewerbe ohne Ernährungsgewerbe hat sich das Geschäftsklima verschlechtert (Abb. 2). Sowohl die Geschäftslage als auch die Erwartungen gaben nach. Die negativen Saldenwerte der Geschäftslage zeigen, dass mehr Betriebe die aktuelle Lage als „schlecht“ und nicht als „gut“ einschätzten. Die Mehrheit der Unternehmen blickt noch pessimistischer in die Zukunft. Die negativen Saldenwerte der Geschäftserwartungen zeigen, dass mehr Betriebe den Ausblick als „ungünstiger“ beurteilen.
Das Geschäftsklima hat sich in fast allen wichtigen Wirtschaftsbereichen leicht verbessert (Abb. 3). Im Verarbeitenden Gewerbe hat sich das Geschäftsklima etwas verbessert. Im Dienstleistungssektor hat der Index deutlich zugelegt. Insbesondere die Erwartungen erholten sich nach dem Einbruch in den letzten beiden Monaten. Im Bauhauptgewerbe verschlechterte sich der Geschäftsklimaindex, dies war auf die schlechte Bewertung der aktuellen Lage zurückzuführen. Im Handel ist der Geschäftsklimaindex wieder gestiegen.
Ausblick und Branchenbild
Aus der Befragung des ifo Instituts für einzelne Branchen geht zudem hervor, dass es 23 von 30 Branchen gibt, in denen die Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage als überwiegend schlecht einschätzen. 27 von 30 Branchen betrachten die Geschäftserwartungen als überwiegend pessimistisch.






