Wirtschaft

Verbraucherpreise, November 20221 min read

Dezember 16, 2022 2 min read
EUV News

author:

Verbraucherpreise, November 20221 min read

Reading Time: 2 minutes

Verbraucherpreise

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag die Inflationsrate im November – gemessen an der Veränderung des Verbraucherpreisindex – bei 10,0 Prozent. Im Oktober hatte sie noch bei 10,4 Prozent gelegen. Ohne die Berücksichtigung von Nahrung und Energie (Kerninflation) hätte die Inflationsrate im November bei 5,0 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Vormonat Oktober sank der Verbraucherpreisindex um 0,5 Prozent auf 121,6 Punkte.

In Nordrhein-Westfalen legten die Preise um 10,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu. Im Vergleich zum Vormonat sank die Inflationsrate um 0,8 Prozent.

Hauptursachen für die hohe Inflation sind nach wie vor enorme Preiserhöhungen bei den Energieprodukten und Nahrungsmitteln. Aber wir beobachten zunehmend auch Preisanstiege bei vielen anderen Waren und Dienstleistungen. Als eine der ersten Maßnahmen des dritten Entlastungspaketes greift seit Oktober 2022 die Senkung der Umsatzsteuer auf Erdgaslieferungen und Fernwärme von 19 auf 7 Prozent. Dies wirkt sich dämpfend auf die Teuerung von Energieprodukten aus.

Ausgewählte Teilindizes

Die Preise für Energieprodukte sind gestiegen und lagen im Durschnitt um 38,7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Binnen Jahresfrist verteuerte sich im  November Strom um 27,1 Prozent. Kraftstoffe verteuerten sich um 14,3 Prozent. Ohne die Berücksichtigung der Energiepreise lag die Inflationsrate im November bei 6,6 Prozent.

 

Inflation und Geldpolitik

Die für die Geldpolitik der EZB maßgebende Inflationsrate – gemessen am harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) – ist laut Schnellschätzung im Euroraum auf 10,0 Prozent gesunken. Ohne Energiepreise hätte der Anstieg bei 7,0 Prozent gelegen.