Industrie im Trend, Juli 20221 min read
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Die Industrieproduktion des Verarbeitenden Gewerbes sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden in Nordrhein-Westfalen stieg im Mai 2022 gegenüber dem Vormonat saison- und arbeitstäglich bereinigt um 3,2 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Produktionsleistung um 2,3 Prozent. Nach den größten Industriebranchen in NRW differenziert, zeigt sich, die Automobilindustrie musste in den ersten fünf Monaten erneut einen kräftigen Rücksetzer hinnehmen (-7,4 Prozent), dahinter folgt die Branche Chemische Erzeugnisse mit einem Rückgang um 6,7 Prozent. Lediglich die Branchen Herstellung elektrischer Ausrüstung (0,5 Prozent) und Nahrungs- und Futtermitteln (1,1 Prozent) konnten einen Zuwachs verzeichnen. Die schwache Dynamik dürfte hauptsächlich auf die nochmals verschärften Preissteigerungen sowie Störungen der Lieferketten zurückzuführen sein.
Auftragseingänge
Nach einem Rückgang im April stiegen die Auftragseingänge im Vormonatsvergleich um 2,9 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lagen die Orderzahlen im Mai um 1,1Prozent höher. Der Eingang aus dem Inland stieg um 3,0 Prozent, die Bestellungen aus dem Ausland gaben um 0,6 Prozent nach. Der Auftragseingang lag aber weiterhin auf einem guten Niveau.
Auftragsbestand
Der Auftragsbestand, gemessen an der Reichweite der Aufträge in Monaten, stieg im Verarbeitenden Gewerbe im Mai gegenüber dem Vorjahr um 23,5 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat stieg der Auftragsbestand um 1,8 Prozent. Die Reichweite der Aufträge betrug im Verarbeitenden Gewerbe zuletzt durchschnittlich 6,2 Monate.
Umsatz
Der Gesamtumsatz der Industrie stieg im Mai 2022 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 23,6 Prozent. Der Inlandsumsatz legte etwas kräftiger zu (26,3 Prozent) als der Auslandsumsatz (20,6 Prozent).
Beschäftigung
Im Monat Mai waren in den Betrieben der nordrhein-westfälischen Industrie mit mehr als 50 Beschäftigten ca. 1,061 Mio. Personen tätig. Gegenüber dem Vorjahr waren das rund 5.531 Beschäftigte oder 0,5 Prozent mehr. Gegenüber dem Vormonat blieb die Zahl der Beschäftigten nahezu konstant.



