Verbraucherpreise, Mai 20231 min read
Reading Time: 2 minutesVerbraucherpreise
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag die Inflationsrate im Mai 2023 – gemessen an der Veränderung des Verbraucherpreisindex – bei 6,1 Prozent. Im April 2023 hatte sie noch bei 7,0 Prozent gelegen. Ohne die Berücksichtigung von Nahrung und Energie (Kerninflation) hätte die Inflationsrate im Mai bei 5,4 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Vormonat sank der Verbraucherpreisindex um 0,1 Prozent auf 116,5 Punkte. In Nordrhein-Westfalen legten die Preise um 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu. Im Vergleich zum Vormonat sank die Inflationsrate um 0,2 Prozent.
Ausgewählte Teilindizes
Die Preise für Energieprodukte lagen im Mai um 2,6 Prozent über dem Vorjahresmonat. Die Teuerung hat sich damit merklich abgeschwächt. Kraftstoffe waren mit -14,2 Prozent deutlich günstiger. Im Mai wirkte jedoch ein Basiseffekt aufgrund des starken Preisanstiegs im Vorjahr. Zudem wurden die Energiepreise von den Preisbremsen für Strom, Erdgas und Fernwärme beeinflusst. Ohne die Berücksichtigung der Energiepreise lag die Inflationsrate im Mai bei 6,5 Prozent.
Inflation und Geldpolitik
Die für die Geldpolitik der EZB maßgebende Inflationsrate – gemessen am harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) – ist laut Schnellschätzung im Euroraum auf 6,1 Prozent gestiegen. Ohne Energiepreise hätte der Anstieg bei 7,0 Prozent gelegen.





