Industrie im Trend, Mai 20192 min read
Reading Time: 2 minutesIndustrieproduktion
Die Industrieproduktion des Verarbeitenden Gewerbes sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden in Nordrhein-Westfalen sank im März 2019 gegenüber dem Vormonat um 3,8 Prozent (saison- und arbeitstäglich bereinigt). Im Quartalsergebnis steht in Summe ein Plus von 2,1 Prozent gegenüber dem chlussquartal 2018. Nach einem sukzessiv
abklingenden Produktionsniveau im Jahresverlauf 2018 ist damit zumindest der Start ins Jahr 2019 mit positivem Vorzeichen gekennzeichnet.
Im Vergleich zum Vorjahr sank die Produktionsleistung im März 2019 um 2,7 Prozent. Das Quartalsergebnis fällt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit -0,4 Prozent leicht schwächer aus.
Auftragseingänge
Mit einem Plus von 8,1 Prozent legten die Auftragseingänge im März 2019 dynamisch zu. Sowohl die Bestellungen aus dem Inland (+6,1 Prozent) als auch die Bestellungen aus dem Ausland (+10,0 Prozent) entwickelten sich positiv. Insgesamt lagen die Auftragseingänge im ersten Quartal 2019 um 5,1 Prozent höher als im Schlussquartal 2018. Die inländische Nachfrage war dabei mit einem Zuwachs um 6,4 Prozent etwas dynamischer als die Auslandsnachfrage mit einem Plus von 3,9 Prozent.
Vergleicht man die Auftragseingänge im März 2019 mit dem Vorjahresmonat zeigt sich ein Rückgang um 5,8 Prozent. Im Quartalsvergleich lag der Rückgang im Betrachtungszeitraum Q1 2019 zu Q1 2018 bei 3,9 Prozent. Die Inlandsnachfrage sank dabei um 4,7 Prozent, die Auslandsnachfrage um 3,2 Prozent.
Die Entwicklung hat sich damit zum Jahresstart zumindest stabilisiert, nachdem der Trend im Jahr 2018 merklich negativ war.
Auftragsbestand
Die Auftragslage, gemessen an der Reichweite der Aufträge in Monaten, sank im Verarbeitenden Gewerbe im Februar 2019 gegenüber dem Vorjahr um 4,5 Prozent. Die Reichweite der Aufträge beträgt im Verarbeitenden Gewerbe durchschnittlich 4,5 Monate.
Beschäftigte
Im Monat März 2019 waren in den Betrieben der nordrhein-westfälischen Industrie mit mehr als 50 Beschäftigten mehr als 1,1 Mio. Menschen tätig. Das entspricht einem Anstieg zum Vorjahreszeitraum von 16.277 Beschäftigten oder 1,5 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat waren in der nordrhein-westfälischen Industrie 0,2 Prozent oder 2.264 Menschen mehr beschäftigt.





