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Geschäftsklima, Juli 20191 min read

August 27, 2019 2 min read
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Geschäftsklima, Juli 20191 min read

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Geschäftsklima Deutschland

In den deutschen Chefetagen wird die Stimmung ungemütlich. Der ifo Geschäftsklimaindex sank im Juli, im Vergleich zum Vormonat, saisonbereinigt von 97,5 auf 95,7 Punkte. Die Unternehmen waren weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftslage und blicken zudem skeptischer auf ihre zukünftige Geschäftsentwicklung. Anders als in den vergangenen Monaten lässt sich der Abschwung über fast alle Branchen hinweg beobachten: Die Branchen Dienstleistung und Handel geraten in den Sog der Industrieschwäche, nur die Baubranche vermeldet noch Hochstimmung.

Geschäftsklima Verarbeitendes Gewerbe

Im Verarbeitenden Gewerbe (ohne Ernährungsgewerbe) ist der Index erneut gesunken, um 0,5 Zähler auf nun 93,5 Punkte. Dabei sank per Saldo sowohl die Lage Einschätzung wie auch die Erwartungen für die kommenden sechs Monate. Die Auswirkungen des Handelsstreits zwischen den USA und China (zwei der drei wichtigsten Exportländer) werden immer deutlicher. Insbesondere die Unsicherheit dürfte die Investitionskonjunktur lähmen und damit die exportorientierte Industrie in Deutschland weiter unter Druck setzen. Die schlechten Nachrichten aus dem Persischen Golf sowie die Folgen des festgefahrenen Brexits heben die Stimmung ebenfalls nicht.

Kapazitätsauslastung und Branchenbild
Im Zuge der Abkühlung sank auch die Kapazitätsauslastung der Industrie zum vierten Mal in Folge und liegt nur noch knapp über dem langjährigen Durchschnitt (84 Prozent). Aus der Befragung des ifo Instituts für einzelne Branchen geht unter anderem hervor, dass es 13 von 30 Branchen gibt, in denen mehr Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage
als überwiegend schlecht einschätzen. In 25 von 30 Branchen werden die Geschäftserwartungen überwiegend pessimistisch gesehen.