Verbraucherpreise, April 20211 min read
Reading Time: 2 minutesVerbraucherpreise
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag die Inflationsrate im April bei 2,0 Prozent. Ohne die Berücksichtigung von Nahrung und Energie (Kerninflation) hätte die Inflationsrate im April bei 1,3 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Vormonat März stieg der Verbraucherpreisindex um 0,7 Prozent auf 108,2 Punkte. In Nordrhein-Westfalen legten die Verbraucherpreise im April 2021 um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Im Vormonatsvergleich stieg die Inflationsrate in NRW um 0,6 Prozent. Die Verbraucherpreise unterliegen im laufenden Jahr mehreren Sondereffekten (z. B. Wiederanziehen wichtiger Rohstoffpreise, Einführung CO2-Abgabe, Rückkehr zu höheren Mehrwertsteuersätzen) die die Inflationsrate im Jahr 2021 deutlich steigen lassen werden. Im Jahr 2022 laufen die sich teilweise überlagernden Sondereffekte aus und die Inflation verlangsamt sich.
Ausgewählte Teilindizes
Der Preisauftrieb bei Energieprodukten hat sich deutlich verstärkt. Hier wirkte sich neben der zu Jahresbeginn eingeführten CO2-Abgabe zudem der Preisrückgang bei Energieprodukten vor einem Jahr auf die Teuerungsraten aus (Basiseffekt). Kraftstoffe verteuerten sich im April im Vergleich zum Vorjahr um 23,3 Prozent. Die Strompreise blieben nahezu konstant mit -0,2 Prozent. Die Preise für Dienstleistungen stiegen um 1,6 Prozent.
Inflation und Geldpolitik
Die für die Geldpolitik der EZB maßgebende Inflationsrate – gemessen am harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) – ist laut Schnellschätzung im Euroraum von 1,3 Prozent auf 1,6 Prozent gestiegen.



