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Verbraucherpreise, Juni 20211 min read

Juli 13, 2021 2 min read
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Verbraucherpreise, Juni 20211 min read

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Verbraucherpreise

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag die Inflationsrate im Juni bei 2,3 Prozent. Ohne die Berücksichtigung von Nahrung und Energie (Kerninflation) hätte die Inflationsrate im Juni bei 1,7 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Vormonat Mai stieg der Verbraucherpreisindex um 0,4 Prozent auf 109,1 Punkte.

In Nordrhein-Westfalen legten die Verbraucherpreise im Juni um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Im Vormonatsvergleich stieg die Inflationsrate in NRW um 0,5 Prozent.

Die Verbraucherpreise unterliegen im laufenden Jahr mehreren Sondereffekten (z. B. Wiederanziehen wichtiger Rohstoffpreise, Einführung CO2-Abgabe, Rückkehr zu höheren Mehrwertsteuersätzen), die die Inflationsrate im Jahr 2021 deutlich steigen lassen werden. Im Jahr 2022 laufen die sich teilweise überlagernden Sondereffekte aus und die Inflation verlangsamt sich.

 

Ausgewählte Teilindizes

Der Preisauftrieb bei Energieprodukten war erneut deutlich überdurchschnittlich stark. Hier wirkte sich neben der zu Jahresbeginn eingeführten CO2-Abgabe (25 Euro pro Tonne CO2) zudem der Preisrückgang bei Energieprodukten vor einem Jahr auf die Teuerungsraten aus (Basiseffekt). Kraftstoffe  verteuerten sich im Juni im Vergleich zum Vorjahr um 23,5 Prozent. Die Strompreise blieben hingegen unverändert. Die Preise für Dienstleistungen stiegen um 1,6 Prozent.

 

Inflation und Geldpolitik

Die für die Geldpolitik der EZB maßgebende Inflationsrate – gemessen am harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) – ist laut Schnellschätzung im Euroraum von 2,0 Prozent auf 1,9 Prozent leicht gesunken.