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Verbraucherpreise, Mai 20211 min read

Juni 16, 2021 2 min read
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Verbraucherpreise, Mai 20211 min read

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Verbraucherpreise

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag die Inflationsrate im Mai bei 2,5 Prozent. Ohne die Berücksichtigung von Nahrung und Energie (Kerninflation) hätte die Inflationsrate im Mai bei 1,9 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Vormonat April stieg der Verbraucherpreisindex um 0,5 Prozent auf 108,7 Punkte.

In Nordrhein-Westfalen legten die Verbraucherpreise im Mai um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Im Vormonatsvergleich stieg die Inflationsrate in NRW um 0,5 Prozent.

Die Verbraucherpreise unterliegen im laufenden Jahr mehreren Sondereffekten (z. B. Wiederanziehen wichtiger Rohstoffpreise, Einführung CO2-Abgabe, Rückkehr zu höheren Mehrwertsteuersätzen) die die Inflationsrate im Jahr 2021 deutlich steigen lassen werden. Im Jahr 2022 laufen die sich teilweise überlagernden Sondereffekte aus und die Inflation verlangsamt sich.

Ausgewählte Teilindizes

Der Preisauftrieb bei Energieprodukten hat sich erneut deutlich verstärkt. Hier wirkte sich neben der zu Jahresbeginn eingeführten CO2-Abgabe (25 Euro pro Tonne CO2) zudem der Preisrückgang bei Energieprodukten vor einem Jahr auf die Teuerungsraten aus (Basiseffekt). Kraftstoffe verteuerten sich im Mai im Vergleich zum Vorjahr um 27,5 Prozent. Die Strompreise blieben nahezu konstant mit -0,1 Prozent. Die Preise für Dienstleistungen stiegen um 2,2 Prozent.

Inflation und Geldpolitik

Die für die Geldpolitik der EZB maßgebende Inflationsrate – gemessen am harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) – ist laut Schnellschätzung im Euroraum von 1,6 Prozent auf 2,0 Prozent gestiegen.